Unterschiede zwischen Mandelmilch und Kuhmilch

Mandelmilch: Sie muss sich kaum hinter Kuhmilch verstecken – im Vergleich dazu enthält sie weniger Eiweiß, mehr Zucker und einen Fettgehalt, der zwischen Vollmilch und teilentrahmter Milch liegt.


Antonio Camera
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Latte di mandorla - Foto di Imo Flow

Die Mandelmilch braucht den Vergleich mit Kuhmilch kaum zu scheuen. Im Vergleich zu dieser enthält sie weniger Eiweiß, mehr Zucker und einen Fettanteil, der zwischen Vollmilch und teilentrahmter Milch liegt.

Der nicht sehr hohe Proteingehalt macht Mandelmilch menschlicher Milch ähnlicher und eignet sich daher gut als Ergänzung zur Ernährung von Kindern nach dem ersten Lebensjahr – besonders bei Unverträglichkeiten oder Allergien gegen Kuhmilch. Das wichtigste ernährungsphysiologische Risiko für Übergewicht und Fettleibigkeit bei Kindern bis zum 2. Lebensjahr ist nämlich eine zu hohe Eiweißzufuhr, wie sie häufig bei Kindern zu beobachten ist, die mit Kuhmilch ernährt werden.

Die enthaltenen Zucker kann man am Geschmack erkennen. Dennoch sind unter den enthaltenen Kohlenhydraten auch Stärkearten vertreten. Das bringt zwei Vorteile mit sich:

  • Mandelmilch ist von Natur aus süß und es muss kein zusätzlicher Zucker hinzugefügt werden;
  • die enthaltene Stärke sorgt dafür, dass dieses Getränk keinen hohen glykämischen Index hat und somit auch für Diabetiker geeignet ist.

Die Fette sind, anders als die gesättigten Fette der Kuhmilch, die sich auf die körpereigene Cholesterinproduktion auswirken, größtenteils ungesättigt (Ölsäure) und schützen dadurch das Herz.

Auch im Vergleich zur Kuhmilch enthält Mandelmilch eine hervorragende Menge an bioverfügbarem Kalzium, das heißt, es kann sofort verwertet werden, sowie Phosphor – beides essentielle Mineralstoffe für die Knochenmineralisierung, Hormon-, Nerven- und Muskelfunktionen sowie die Genexpression.

Mandelmilch enthält zudem viel Magnesium, das in Kuhmilch nicht in dieser Menge vorkommt. Magnesium reguliert die Aufnahme anderer Nährstoffe wie Kalzium, Vitamin D, Phosphor und Kalium und ist an den zellulären Stoffwechselprozessen beteiligt, die das Wachstum und die Erhaltung der Gewebe sowie das Wohlbefinden der Zellen fördern. Außerdem spielt es, gemeinsam mit dem ebenfalls in Mandelmilch enthaltenen Kalium, eine Schlüsselrolle bei der Kontrolle des Nervensystems.

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