Umeboshi (eingelegte japanische Pflaumen)

VerdeGusto
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Umeboshi - Foto di yuzu

Die Umeboshi genannt auch japanische Pflaume, sind saure und salzige eingelegte Früchte. Berühmt für ihren kräftigen Geschmack werden Umeboshi häufig als Beilage zu vielen japanischen Gerichten gegessen.

Die „Umeboshi“ (wörtlich „getrocknete Pflaume“) sind die in Salzlake eingelegten Früchte des japanischen Pflaumenbaums.Er blüht Ende Winter mit roten, rosa und weißen Blüten, sowohl Pflaume als auch Kirschbaum sind Vorboten des Frühlings im japanischen Jahreszeitenwortschatz..

Eingelegte Lebensmittel sind in Japan ziemlich beliebt. Unter dem allgemeinen Begriff “tsukemono“, was „eingelegte Dinge“ bedeutet, fallen alles von Ingwer über Daikon bis zu dem, was wir im Westen als „Pickles“ oder Gurken betrachten würden. Im Gegensatz zu westlichen Eingemachtem, die meist in Essig eingelegt werden, basieren japanische Pickles größtenteils auf einer Salzlake oder Fermentation, um einen eingelegten Zustand zu erreichen.

Unter der Vielzahl von eingelegtem Obst und Gemüse, die Japaner konsumieren, sticht Umeboshi heraus, sowohl durch seine anhaltende Beliebtheit als auch durch seinen Geschmack. Die Umeboshi, die bis in die Heian-Zeit vor über tausend Jahren zurückreichen, spielen eine ernährungsphysiologische und heilende Rolle in der japanischen Ernährung.

Eigenschaften und Vorteile von Umeboshi

Umeboshi liefert nicht viele Nährstoffe oder Kalorien, abgesehen von einer Prise Kalium und Ballaststoffen. Was man bei Umeboshi bekommt, ist reichlich Natrium. Traditionelle Umeboshi können bis zu fast einem Viertel Salz enthalten, während die reduzierten Versionen diesen Prozentsatz auf 15 % oder 10 % senken. Das ist sehr viel Salz.

Die Salzigkeit, zusammen mit ihrem sauren Geschmack, macht sie zur idealen Lösung für viele häufige Beschwerden. Die angenommenen Verwendungen von Umeboshi können variieren von:

  • einem Verdauungshilfe (scheinbar antibakteriell!)
  • Katerbehandlung, zur Linderung von Erschöpfung
  • einige behaupten sogar, es schütze vor dem Altern
  • Im japanischen Sprachgebrauch ist das tägliche Essen einer Umeboshi das Äquivalent zu „An apple a day keeps the doctor away“ als eine Art Volksweisheit.

Ob das wahr ist oder nicht, ist umstritten. Was jedoch wahr ist, ist, dass Umeboshi ein äußerst effizienter Träger für die Aufnahme von Salz sind. Aus diesem Grund ist es sehr leicht, bei zu vielen Umeboshi eine übermäßige Natriumaufnahme zu erreichen. Einer pro Tag sollte in Ordnung sein, wenn du ansonsten deine Natriumaufnahme im Griff hast, aber mehr erhöht das Risiko von Komplikationen durch übermäßigen Salzkonsum.

Auch die süßeren Varianten, die ihren Salzgehalt vielleicht verbergen könnten, enthalten noch immer viel Salz. Das wird für die meisten Leute kein Problem sein, solange sie ihre Ernährung beachten und nicht zu viele davon essen.

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