Das Rezept für diese Butter- und Marmeladenkekse stammt aus der Konditorei des Hanswirt Restaurants, das einige Geheimnisse preisgibt, wie man Weihnachtsplätzchen am besten zubereitet. Das Keksebacken ist tatsächlich eine wahre Kunst. Die gemeinsame Erfahrung des Teigknetens, Ausstechens kleiner Lebkuchenfiguren und deren Dekoration mit Nüssen, Schokostreuseln oder Zuckerguss erfordert große Feinfühligkeit, Sorgfalt und Leidenschaft. Hier ist eines der besten Rezepte, die die Konditorei des Hanswirts anbietet.
Der Hanswirt, ein altes Haus aus dem Jahr 1357, ist ein renommiertes Restaurant und Teil der ursprünglichen “Stuben” Südtirols. Es befindet sich am Anfang des Vinschgau-Tals, nur wenige Kilometer von der Kurstadt Meran entfernt. Die Gäste genießen hier eine abwechslungsreiche Küche mit vielen lokalen Geschmacksrichtungen, während die Gastgeber, Meister in der modernen Neuinterpretation traditioneller Rezepte, die Küche leiten. Zu dieser Jahreszeit haben wir die Geheimnisse der Konditorei, insbesondere des Ofens, erforscht, um herauszufinden, welche Köstlichkeiten sich in dieser historischen Küche verbergen, insbesondere in Bezug auf ihre Kekse.
Von den Kelten bis zu mittelalterlichen Klöstern, als die Menschen sehr arm waren, suchte man nach Methoden der Konservierung von Lebensmitteln, und Kekse wurden sehr geschätzt, weil sie eine lange Haltbarkeit hatten und dank ihres hohen Fettgehalts besonders im Winter als nahrhaft galten. Im 18. Jahrhundert entstanden in Großbritannien, wo die Teetradition ihre Wurzeln hat, typische Leckereien wie Scones, gefüllt mit Marmelade und Sahne, oder Shortbread, um das Nachmittagsteegetränk zu begleiten. Diese lange Tradition, die sich über die Jahrhunderte erhalten hat, lebt bis heute in der Konditorei des Hanswirts weiter, die uns heute ein Rezept und einige Geheimnisse verrät, um die besten Weihnachtskekse zuzubereiten.

Zutaten
Für den Teig
- 1 Eigelb Eier
- 120 g Butter
- 80 g Puderzucker
- 1 Packung Vanillinzucker
- 160 g Mehl normal
Zur Dekoration:
- 100 g Johannisbeermarmelade oder Aprikosenmarmelade
Anleitungen
- Eigelb, Butter, Zucker und Vanillinzucker verrühren.
- Das Mehl darüber sieben und rasch verarbeiten.
- Dann gut mit den Händen verkneten und zu einer Kugel formen, in eine abgedeckte Schüssel legen oder in Frischhaltefolie wickeln und 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
- Ofen auf 190°C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
- Die Hände mit Mehl bestäuben und etwa 30 walnussgroße Kugeln formen, auf das Backblech setzen.
- Mit dem Griff eines Holzlöffels in der Mitte der Teigkugeln eine Vertiefung machen.
- Die Johannisbeermarmelade oder Aprikosenmarmelade vorsichtig erhitzen und bis zu einer homogenen Masse pürieren.
- Mit einem kleinen Löffel die Vertiefungen mit Marmelade füllen.
- Im Ofen 10-12 Minuten backen, bis die Farbe hellgelb wird.
- Auf einem Gitter abkühlen lassen.






