Die Fritole wurden ausschließlich von Straßenhändlern, den sogenannten Fritoleri, zubereitet, die sich sogar in einem Verband organisierten. In Venedig wird diese Tradition zum Karneval noch gepflegt, und die Fritole sind überall zu finden, von venezianischen Haushalten bis hin zu Konditoreien, Bäckereien und Bars.
Die älteste Version verwendet Bierhefe statt Backpulver, aber ich finde diese Version einfacher und schneller, ebenso schmackhaft und länger haltbar… falls überhaupt welche übrig bleiben.

Zutaten
- 500 gr Mehl 00
- 4 Nr Eier
- 120 gr Kristallzucker
- 1 Prise Salz
- 50 cl Erdnussöl
- 50 cl Milch
- 50 cl Rum
- 50 cl Grappa
- 1 Saft Orange
- 1 Schale Orange
- 1 Schale Zitrone
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 Nr Apfel
- 150 gr goldene Rosinen in Rum eingeweicht
- Pinienkerne
- 1 Päckchen Backpulver
Anleitungen
- Alle Zutaten vorbereiten.
- Die goldenen Rosinen vorher in Rum einweichen, mit warmem Wasser bedecken und mindestens eine Stunde einweichen lassen. Ich empfehle, sie so lange wie möglich einzuweichen, auch über Nacht, damit sie sehr weich werden.
- Eier mit Zucker und einer Prise Salz verquirlen, nach und nach Milch, Öl, Grappa, Rum, Orangensaft und -schale, Zitronenschale, Vanille, Mehl...; geriebener Apfel...; Rosinen...; Pinienkerne und zuletzt das Backpulver hinzufügen.
- Eine große Pfanne mit Erdnussöl auf 180°C erhitzen und Löffelweise Teig hineingeben, mit 2 Teelöffeln Helfen, kleine Bällchen zu formen, die dann goldbraun gefärbt werden und wenden.
- Danach herausnehmen und auf Küchenpapier oder einem Ofengitter abtropfen lassen, wie es beim Abkühlen von Kuchen verwendet wird; so hat man mehr Oberfläche zum Abkühlen, ohne die noch heißen Teile zu drücken.
- Die fritole auf einem Tablett anrichten, jede Schicht mit Puderzucker bestreuen.





